Leo Trotzki: Der Erste Weltkrieg als Geburtshelfer der «republikanischen Vereinigten Staaten von Europa, als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt.»

1914/19 Zitatatuswahl Moritz Nestor

1914, Der Erste Weltkrieg als Vater der Globalisierung   Leo N. Trotzki. Der Krieg und die Internationale. In: Lenin, Trotzki. Krieg und Revolution, Schriften und Aufsätze aus der Kriegszeit. Grütlibuchhandlung  Zürich 1918, S. 1-84. Zitate hier nach: Deutscher, Isaac/Novak, Georg & Dahmer, Helmut (Hg.). Trotzki, Leo: Denkzettel. Politische Erfahrungen im Zeitalter der permanenten … Weiterlesen

Krieg ist ein dreckiges Geschäft – Bush-Familie verdient unmittelbar an US-Kriegen

24. Februar 2002 Moritz Nestor

Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte steht der Vater eines amtierenden US-Präsidenten auf der Lohnliste eines der grössten international tätigen Rüstungsherstellers, der Carlyle-Group, und sorgt arbeitsteilig mit seinem Präsidenten-Sohn für fette Gewinne in die Tasche seiner Familie. «Die Carlyle-Group, nicht Bush regiert die USA.» Zu diesem Urteil kommt gemäss … Weiterlesen

Fragmente aus der Geschichte des Begriffs «Lebensqualität»

1998 Moritz Nestor

Die Würde des Menschen ist unantastbar   Das Bundesdeutsche Grundgesetz hat keine Bewertung menschlichen Lebens zugelassen. Nach der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts gibt es daher auch kein lebensunwertes Leben. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieses Sittengesetz ist nichts anderes als die Aussage, dass jeder Mensch Achtung verdient, weil er zur … Weiterlesen

Oktober 1940: geplantes «Gesetz über die Sterbehilfe bei unheilbar Kranken»

Zusammenstellung der Dokumente Moritz Nestor

Quellen veröffentlicht in: Roth, Karl Heinz (Hg.). Erfassung zur Vernichtung. Berlin 1984   «Gesetz über die Sterbehilfe bei unheilbar Kranken» [Oktober 1940] «§ 1   Wer einer unheilbaren, sich oder andere stark belästigenden oder sicher zum Tode führenden Krankheit leidet, kann auf sein ausdrückliches Verlangen mit Genehmigung eines besonders ermächtigten Arztes … Weiterlesen

«… weil jeder Mensch nur durch Erziehung ein Mensch wird.» – Johann Gottfried Herders naturrechtliches Menschenbild

Oktober 2020 Moritz Nestor

Der Mensch ist kein «Mängelwesen» – Vernunft und Sprache «Vernunft, «hat Sprache erfunden … Erfindung der Sprache ist ihm so natürlich, als er ein Mensch ist!» (296) Die Menschen sind «die einzigen Sprachgeschöpfe», «die wir kennen, und sich eben durch Sprache von allen Tieren unterscheiden». (296) Man soll nicht «Tiere … Weiterlesen

Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – «Die Menschenrechte leben»

Frühjahr 2019 Moritz Nestor

Zeit-Fragen erinnerte mit dem Leitartikel der Weihnachtsausgabe «Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte» an den siebzigsten Jahrestag der Proklamation der Allgemeinen Menschenrechte 1948. 2018 sollte nicht verstreichen, ohne jenes grossen Tages zu gedenken, wenn auch mit schwerem Herzen – und beschämt, was … Weiterlesen

Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – Siebzig Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Dezember 2018 Moritz Nestor

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, verkündete die Witwe des vormaligen US-Präsidenten, Eleanore Roosevelt, in der UNO feierlich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Auch die USA, die bereits die Welt mit der Atombombe bedrohten, unterschrieben sie. Der Tag wird seit 1948 als Internationaler Tag der Menschenrechte begangen. 1945 war … Weiterlesen

Politik muss auf Ethik ruhen

Vortrag bei den Septembergesprächen «Mut zur Ethik» vom 4.–6. September 2015 Moritz Nestor

Herunterladen Meiner verehrten Lehrerin Annemarie Buchholz-Kaiser sel.   Papst Benedikt XVI. hielt am 22. September 2011 vor dem deutschen Bundestag eine viel beachtete Rede zur politischen Ethik. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er das Naturrecht und mahnte Wahrhaftigkeit im politischen Handeln an. Der politisch ethische Kern des Naturrechts sei, … Weiterlesen

Johann Gottfried Herder – ein scharfer Gegner von Kolonialismus, kulturellem Hochmut und Rassismus

2018 Moritz Nestor

Am 14. Mai 2017 schrieb die Integrationsbeauftragte der deutschen Bundesregierung: «Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.»[1] Die Integrationsbeauftragte bewies damit eine übliche Ignoranz. Ihre Provokation traf ins Herz. Man sage solche Worte einmal jenen Katalanen, die sich noch daran erinnern können, «wie nach dem Tod des … Weiterlesen

Zunehmende Jugendgewalt – eine Herausforderung für ein demokratisches Staatswesen

Juni 2014 Eliane Gautschi, Moritz Nestor

Seit Jahren melden wissenschaftliche Studien eine stetig zunehmende Gewalt unter Jugendlichen. Gewalt und Drohungen (inklusive Körperverletzungen) haben in der Schweiz seit 1984/86 um das Fünffache zugenommen.[1] Anlässlich des 5. Netzwerktreffens der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen für Gewaltprävention am 22. Mai 2014 in Aarau wurde dieser Trend erneut bestätigt. Solche Entwicklungen dürfen nicht … Weiterlesen

Mit Psychotechniken den «Diskurs» übers Töten von Patienten führen – «Sterben im Spital: Unterlassen einer Handlung vs Handlung an sich»

11. November 1993, 13. Januar 1994 Moritz Nestor

11. November 1993, «Weiterbildungsveranstaltung» des «Ethik–Forums am Universitätsspital Zürich»: «Sterben im Spital: Unterlassen einer Handlung vs Handlung an sich» Im Anschluss an die «Euthanasie»-Propagandaveranstaltung am Universitätsspital Zürich mit dem Niederländer Piet Admiraal vom 30. September 1993, lädt das «Ethik–Forum am Universitätsspital Zürich» für den 11. November 1993 zu einer «Weiterbildungsveranstaltung» ein mit dem Titel … Weiterlesen

1993: Die NZZ eröffnet die Schweizer «Euthanasie»-Kampagne

30. Mai 1993 Moritz Nestor

Holland hat die Europäische Menschenrechtskonvention EMRK unterzeichnet. Deren Artikel zwei fordert kategorisch «Jedermanns Recht auf Leben ist durch Gesetz zu schützen.» Wer die Wochenendausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom 29./30. Mai 1993 aufschlägt, findet dort auf Seite neun die mehr als skandalöse Überschrift «Unerforschte Wege der Euthanasie in Holland».[1] Die … Weiterlesen

Solidarisches Gesundheitswesen versus Gesundheitsindustrie – Welche Lehren ziehen wir aus der Corona-Krise?

6. Oktober 2020 Jürg Barben, Thomas Cerny

Vor der Corona-Krise waren die Tageszeitungen voll von Schlagzeilen über steigende Kosten im Gesundheitswesen und wie man diese effizient eindämmen könne. Auch die Rechtfertigung der Preise von innovativen Therapien in Millionenhöhe gibt zu reden. Die Corona-Pandemie hat die Gesundheitsversorgung ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit gerückt und uns vor Augen geführt, … Weiterlesen

Sparmassnahmen im Gesundheitswesen – Warum? Wozu? Wem dienen sie?

30. Juni 2020 David Holzmann

Aktuell ist die Welt durch die Pandemie einer neuen Viruserkrankung in Atem gehalten, und uns allen ist die Bedeutung eines guten und gut funktionierenden Gesundheitswesens wieder einmal deutlich vor Augen getreten. Aber obwohl die Stimmen in der Bevölkerung noch lauter werden, dass Spitalschliessungen gerade jetzt, angesichts des nachweislich ungenügenden Pandemieschutzes, … Weiterlesen

Ohne Zuwendung und Zwischenmenschlichkeit zu ermöglichen, kann Medizin nicht wirklich human sein – Die Herrschaft der Ökonomie macht unser Gesundheitswesen krank

12. April 2016 David Holzmann

«Ein Letztes und Grundlegendes, was den Ärzten ermöglicht werden muss zu geben, ist die Wertschätzung. Erfüllung in seinem Beruf kann ein Arzt doch nur finden, wenn es ihm gelingt, sich eine grundlegende Wertschätzung für den Patienten zu bewahren und diese ihm auch zu bekunden. […] Aber Zwischenmenschlichkeit kann man nicht … Weiterlesen

«Managed Care», Auswirkungen des amerikanischen Modells auf die ärztliche Behandlung – und was wir heute erleben

25. April 2005 Dr. med. Frederick John Nahas

Die Arzt-Patient-Beziehung Seit Hippokrates steht die Arzt-Patient-Beziehung im Mittelpunkt der ärztlichen Behandlung. Die Grundprinzipien medizinischer Praxis entstanden aus dieser Beziehung. Sie ist vielleicht eine der wichtigsten und intensivsten aller Beziehungen. Denn erstens muss in relativ kurzer Zeit ein Vertrauens­ver­hältnis aufgebaut werden; zweitens steht viel auf dem Spiel, wenn man seine … Weiterlesen

Töten oder sterben lassen? – die entscheidende Frage der «Sterbehilfe»

Karen Nestor

«Töten oder sterben lassen?», diesen Titel gaben der Philosoph Robert Spaemann und der Arzt Thomas Fuchs vor 20 Jahren einem Buch, veröffentlicht in Reaktion darauf, dass der kontrovers diskutierte australische Philosoph Peter Singer das seit 1945 bestehende Euthanasie-Tabu durchbrach.[1] «Töten oder sterben lassen?» – diese Frage ist auch heute noch … Weiterlesen

1993 – «Euthanasie» heute

Herbsttagung 1993 Moritz Nestor

Verehrte Anwesende, wir kommen im Rahmen unserer Analyse des Zeitgeistes nicht umhin, auch das Thema «Euthanasie» anzuschneiden, weil es in unserer heutigen Welt wieder Realität geworden ist und immer mehr werden wird. Es ist ein Thema, wovon wir uns ehrlich gesagt nicht haben vorstellen können, das es jemals wieder auf … Weiterlesen

Von der Aufgabe, auf der Seite des Lebens stehen – Lehren aus einem Vierteljahrhundert «neuer Euthanasie»

Moritz Nestor

Festvortrag vom 9. März 2019 anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der Hippokratischen Gesellschaft Schweiz   [Download]                       Sehr geehrte Damen und Herren Gestatten Sie mir eine persönliche Vorbemerkung. Mein Vater war Offizier der «Grossdeutschen Wehrmacht», der 1943 während der … Weiterlesen

Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – siebzig Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

17. Dezember 2018 Moritz Nestor

Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden     Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, verkündete die Witwe des vormaligen US-Präsidenten, Eleanore Roosevelt, in der UNO feierlich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Auch die USA, die bereits die Welt mit der Atombombe bedrohten, unterschrieben sie. Der Tag wird seit … Weiterlesen

Krankenschwester – ein ewiger Beruf

24. April 2018 Moritz Nestor

Wieso hat man es fertig gebracht, die «Krankenschwester» in «Pflegefachfrau» umzubenennen? Damit der Beruf aufgewertet oder «professioneller» wird? Ein Kollege erzählte mir neulich, als er im Spital lag, habe ihn eine junge hübsche Frau am Bett begrüsst: «Guten Tag! Ich bin Frau X, ich bin Pflegefachfrau, ich bin ihre Bezugsperson.» Er … Weiterlesen

In schwierigen Zeiten einen menschlichen Standpunkt gewinnen. Was uns geschichtliche Erfahrung, Naturrecht, Anthropologie und Psychologie dazu zu sagen haben – eine Annäherung

April 2017 Moritz Nestor

  In schwierigen Zeiten … ?   Noch immer bedrohen Kriege, imperiale Ausbeutung und Hunger den Weltfrieden. Die atomare Verseuchung steigt und die (Atom-) Kriegsgefahr wächst. Die betrogenen Völker Europas haben das Vertrauen in Regierungen und Politik verloren, denn die Missachtung des Volkswillens durch die Politik-, Geld- und Machteliten hat … Weiterlesen

Hoffnung geben können in schweren Zeiten, helfen können, wo man lebt und gefragt ist – aber wie? «Wie wichtig es ist, auch noch etwas anderes wahrzunehmen als Kanonengedonner.»

Vortrag, gehalten am 24. März 2017 im Begegnungshaus «Brücke» der St. Lukasgemeinde zu Leipzig Moritz Nestor

Hoffnung geben können in schweren Zeiten, helfen können, wo man lebt und gefragt ist – aber wie? «Wie wichtig es ist, auch noch etwas anderes wahrzunehmen als Kanonengedonner.»   Wir haben uns letztes Jahr, als wir hier waren, anhand der Forschungen der Entwicklungspsychologin Emmy Werner Gedanken darüber gemacht, dass nicht … Weiterlesen

«Aber sein Vaterland hat keiner verloren, der es nicht innerlich aufgibt» – Konrad Heidens Bericht über das Judenpogrom 1938

März 2017 Moritz Nestor

«Aber sein Vaterland hat keiner verloren, der es nicht innerlich aufgibt» – Konrad Heidens Bericht über das Judenpogrom 1938     Unklar ist warum. Aber erst 2013, fünfundsiebzig Jahre nach dem nationalsozialistischen Judenpogrom vom 9./10. November 1938 erscheint von Konrad Heiden (1901-1966) unter dem Titel «Eine Nacht im November 1938» … Weiterlesen

Ein «schwieriger Patient» wird zum Mitspieler

17. April 2017 Moritz Nestor

vom Umgang mit Widerständen   Jede helfende Beziehung kann früher oder später an einen Punkt kommen, wo der Hilfesuchende sich gegendie Hilfe, die ihm eigentlich gut täte, zu wehren beginnt. Er verhält sich unbewusst – das heisst, ohne dass er wirklich emotional versteht, was er selbst tut – so,als obder … Weiterlesen

«Rose für Tamara» – eine «menschliche Feindberührung»

28. März 2017 Moritz Nestor

«Rose für Tamara« – eine «menschliche Feindberührung»     Am 2. Januar 2001 erschien unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Oberbürgermeisters von Erlangen, Dr. Dietmar Hahlweg, dem Initiator der Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir, die erste Auflage des einzigartigen Buchs «Rose für Tamara» von Fritz Wittmann. Fritz Wittmann verfasste dieses Buch in Zusammenarbeit mit Peter Steger, … Weiterlesen

US-Anthropologen und der Krieg: «When Professors go to War» – das «Minerva-Project» 2008

2008 Moritz Nestor

Artikel als Das Minerva-Projekt 2008   In seiner Rede vom 14. April 2008 erklärte US-Verteidigungsminister Robert Gates in einer Rede vor der Association of American Universities (AAU) das neue Programm „Minerva“.[1] Im Kalten Krieg seien die USA mit einer geschlossenen Macht konfrontiert gewesen, der UdSSR, und mit einer Ideologie, dem … Weiterlesen

«Der Marsch durch´s Gewissen» – Zum Wiederaufflammen der Euthanasiedebatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Holland und in der Schweiz

Vortrag, gehalten im Hotel Stoller, Zürich, 16.November 1993 Moritz Nestor

Vortrag als Sehr verehrte Anwesende Wir wollen heute einen Bereich der allgemeinen Kulturrevolution anschneiden, den man sich wünschen würde, er müsste nie besprochen werden: die Frage der Euthanasie. Unlängst bemerkte jemand in einer Diskssion sehr treffend, wir hätten ja nicht nur den „Marsch durch die Institutionen“ durch die Linken erlebt, … Weiterlesen

Ist Holland international isoliert?

Vortrag, gehalten auf dem «Internationalen Symposium Euthanasie in Europa», Straßburg, Palais de l´Europe, 16. Juli 1993, veranstaltet vom Strasbourg Gesprächskreis. Dr. Karel P. Gunning

Vortrag als   Ich möchte kurz darauf eingehen, wie andere Länder auf die Euthanasiepraxis in den Niederlanden reagiert haben. Kann man sagen, dass Holland in dieser Beziehung völlig isoliert ist oder nicht? In den US–amerikanischen Staaten Oregon und Kalifornien wurden Referenden durchgeführt, nach deren Ergebnissen eine grosse Mehrheit der Bevökerung … Weiterlesen

Allensbacher Umfrage: Nachkriegs«Euthanasie» kommt nicht von «rechts»!

1974 Moritz Nestor

Artikel als   1974 veröffentlichte das Institut für Demoskopie in Allensbach die Ergebnisse seiner Befragungen aus den davorliegenden Jahren zur Frage der „Euthanasie“: 53% hätten die «Tötung auf Verlangen» von Kranken bejaht, 33% seien dagegen gewesen, 14% unentschieden. 38% hätten die Tötung psychisch Kranker bejaht, 38% seien dagegen gewesen, 24% unentschieden. Interessanterweise sei die Bereitschaft, … Weiterlesen

Jean Baudrillard: Mehr Demokratie durch Eliminierung der Unmoralischen

1995 Moritz Nestor

  Artikel als   Am 22. August 1995 veröffentlicht der Zürcher Tages Anzeiger auf seiner zweiten Seite einen ganzseitigen Artikel des französischen Soziologen Jean Baudrillard, in welchem dieser klagt, dass die politische Kultur in den westlichen demokratischen Verfassungsstaaten zu Schanden geritten sei. Korruption und anderes würden verhindern, dass sich Rechtsstaatlichkeit … Weiterlesen

Im Geiste Peter Singers: Tötung schwerbehinderter Kinder

1992 Moritz Nestor

Artikel als     Die Niederländische Pädiatrische Gesellschaft kündigt Richtlinien für die Tötung schwerbehinderter Neugeborener an. Der Präsident der Arbeitsgruppe Neonatologie-Ethik, Dr. Zier Versluys, sagte: «Für die Eltern und die Kinder ist ein früher Tod besser als das Leben.» Euthanasie sei ein fester Bestandteil guten medizinischen Handelns bei Neugeborenen. Die Ärzte würden untersuchen, … Weiterlesen

Die überwiegende Zahl der Fälle von «Euthanasie» in den Niederlanden geschehen heimlich mittels gefälschten Totenscheinen – die «Regeln der Sorgfalt» sind eine Farce

1993 Niederlande Moritz Nestor

Artikel als   In der überwiegenden Zahl der niederländischen Euthanasiefälle stellten die Ärzte falsche Totenscheine aus, indem sie statt «Euthanasie» schrieben: «natürlicher Tod». Gründe: Man wollte «Papierkrieg vermeiden» und die «Angst vor den Behörden (Strafverfolgung)» Der ehemalige Justizminister Hirsch Ballin: «In the end the system depends on the integrity of the physician, of … Weiterlesen

«Sterbehilfe» im Koma – ein Arzt des niederländischen Krebsinstituts berichtet …

Dezember 1990 Moritz Nestor

Artikel als   Konferenz des Instituts für Bioethik zu Maastricht, ein Arzt des niederländischen Krebsinstituts berichtet: Annähernd 30 Mal pro Jahr hätten sie Patienten getötet, nachdem sie sie zuvor durch eine Morphiuminjektion absichtlich in ein Koma versetzt hatten. Man habe das nicht als „Euthanasie“ angesehen, da es keine Tötungen auf freien … Weiterlesen

«Euthanasie» bei «Verunstaltung der Persönlichkeit» – Die schiefe Bahn der Sterbe«hilfe» in den Niederlanden

Moritz Nestor

Artikel als   1981, der Rotterdamer Gerichtshof legte die folgenden Regeln fest, wann die Tötung eines Patienten durch seinen Arzt straffrei bleibt. N o c h sind „unerträgliche Schmerzen“ eine Bedingung. [1] 1.  Der Patient muss unerträgliche Schmerzen ertragen. 2.  Er muss bei vollem Verstand sein. 3.  Das Verlangen nach … Weiterlesen

Der «Euthanasie»-Propagandafilm «Tod auf Verlangen» – tödliches Mitleid

1. April 1995 Moritz Nestor

Artikel als     „Tod auf Verlangen“ wurde erstmals im Oktober 1994 in den Niederlanden ausgestrahlt und seither in der ganzen Welt gesendet. Der Film zeigt im Stile eines „Reality-TV” die Tötung eines Patienten durch seinen Arzt. In einem langen Vorspann wird der später tötende Arzt zunächst als hilfreicher Hausarzt … Weiterlesen

Karl Jaspers: Schicksalsgefährte zu werden mit dem Kranken,Vernunft mit Vernunft, Mensch mit Mensch, in den unberechenbaren Grenzfällen einer zwischen Arzt und Kranken entstehenden Freundschaft

Zitatauswahl Moritz Nestor

Artikel als   «Voraussetzung ärztlichen Handelns: Wissenschaftlichkeit und Menschlichkeit. Dies ärztliche Handeln steht auf zwei Säulen: einerseits der naturwissenschaftlichen Erkenntnis und dem technischen Können, andererseits auf dem Ethos der Humanität. Der Arzt vergisst nie die Würde des selbstentscheidenden Kranken und den unersetzlichen Wert jedes einzelnen Menschen. Die Wissenschaft wird weitergegeben durch … Weiterlesen

Der Arzt Ludwig Woltmann 1900: vom sozialdawinistischen «Rassenkampf» zum marxistischen «Klassenkampf»

Zitatauswahl Moritz Nestor

Dr. med. et phil Ludwig Woltmann: Der Historische Materialismus.  Düsseldorf: Hermann Michels 1900 (Woltman-Zitate als)   Ludwig Woltmann (1871-1907): «Von diesem einst aktiven Sozialdemokraten … stammt der … Versuch, den Marxismus mit dem Darwinismus zu vereinigen, also die biologische und soziale Evolution theoretisch zu verbinden …, der den anschließenden Übergang zur Rassenlehre fast unvermeidlich machte. … Weiterlesen

Sozialdarwinismus und Eugenik sind älter als der Nationalsozialismus und erfassten «Rechte», «Linke» und Gläubige

Zitatauswahl Moritz Nestor

Gerhard Botz: Julius Wagner-Jauregg, ein österreichischer Vordenker von nationalsozialistischer Eugenik und Sterilisierungspolitik? URL: http://www.lbihs.at/BotzWagnerJauregg.pdf     «Theorien der Vererbungslehre, Rassenhygiene-Ideen und Sozialreformpläne kursierten seit dem Ersten Weltkrieg nicht nur in der Medizin, Psychiatrie, Anthropologie [1] und generell in akademischen Kreisen, die sich als modern verstanden. Sie dominierten in deutschnationalen Milieus, tauchten auch … Weiterlesen

Karl Jaspers 1949: «Die Freiheit an der Grenze des Technischen ist der Mensch selbst» – oder wider die totale kybernetische Ideologie des «universalen Machenkönnens»

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Die Quelle der Totalplanung im Technischen: Wo in der Technik Störungen auftreten, versucht man durch zweckhafte Pläne sie zu beseitigen. … Den Gefahren zu schneller Umwälzung begegnet man etwa durch Ankauf … von neuen Patenten. Der Unzufriedenheit, Ermüdung und Leere der Menschen sucht man durch planmässige Gestaltung der Freizeit, durch Organisation des Wohnens … Weiterlesen

Sozialistisches eugenisches Denken – oder der Darwinismus als «wissenschaftlicher Beweis» für den schliesslichen «Sieg des Proletariats»

Zitatauswahl Moritz Nestor

Sozialistisches eugenisches Denken – oder der Darwinismus als «wissenschaftlicher Beweis» für den schliesslichen «Sieg des Proletariats»     Michael Schwartz (1994): «PROLETARIER» UND «LUMPEN». Sozialistische Ursprünge eugenischen Denkens. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Jg. 42 (1994), H. 4. S. 537ff. [Die Seitenzahlen am Ende der Abschnitte geben die Fundstellen bei Schwartz … Weiterlesen

«Manga» Buchmesse Leipzig 2016, Halle 1

2016 Leipziger Buchmesse, Halle 1 Moritz Nestor

An der Leipziger Buchmesse 2016 wurden in der Ausstellungshalle Nr. 1 auf der «3. Manga-Comic-Con» «Manga»-Produkte angeboten. 96’000 Besucher sollen es 2016 gewesen sein.  2015 seien es 93’000 gewesen. Die Manga-Comic-Con «ist Teil der Leipziger Buchmesse. Somit könnt ihr euch jederzeit ins Getümmel der Literatur stürzen.» Auch für 2017 wird der gleiche Spektakel erwartet. … Weiterlesen

Wiedersehen mit der «schönen neuen Welt»

Moritz Nestor

Im „Journal of Medical Ethics“ (Heft 1, 2002) beklagt Julian Savulescu, ein Peter Singer Schüler und Vertreter der ‚liberalen Eugenik‘ aus Australien, die „fehlende Professionalität“ von Ethikkommissionen. Deren Mitglieder seien oft überhaupt nicht imstande, Studien beurteilen zu können, ja sie könnten nicht einmal die betreffende Literatur richtig prüfen. Savulescu fordert daher, die Sitze in den Kommissionen … Weiterlesen

BRD: Das Märchen von der Kostenexplosion im Gesundheitssystem

18. Januar 2002 Moritz Nestor

Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der deutschen Bundesärztekammer: “Die Antwort auf diese Frage [nach den Ursachen des tatsächlich vorhandenen Defizits im Gesundheitswesen] liefert das von seinem Ministerium [Wirtschaftsministerium der BRD] in Auftrag gegebene Gutachten „Wirtschaftliche Aspekte der Märkte für Gesundheitsdienstleistungen“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Es zeige sich, … Weiterlesen

Grossbritannien: Zahl nicht behandelter Patienten heruntergespielt

26. Juni 2002 Moritz Nestor

Mittels manipulierter Statistiken spielt die Britische Regierung das furchtbare Desaster in ihrem systematisch ruinierten Gesundheitssystem herunter: Die offiziellen Statistiken des staatlichen Gesundheitsdienstes National Health Service nennen zum jetzigen Zeitpunkt 1’100’000 Patienten, die auf medizinische Versorgung „warten“, heisst aber: denen medizinische Versorgung vorenthalten wird. Die Zahl ist aber in Wirklichkeit höher, … Weiterlesen

Zürcher Stadtrat Robert Neukomm als Experte für «aktive Euthanasie»!

2001 Moritz Nestor

Die Rechtskommission des Nationalrats hat im Zuge ihrer Beratungen der Parlamentarischen Initiative Cavalli (SP) den Zürcher Stadtrat Robert Neukomm als „Experten“ für eine Legalisierung der Tötung auf Verlangen („aktive Euthanasie“, „aktive Sterbehilfe“) zum Hearing am 2./3. Juli 2001 geladen. Der diplomierte Forstingenieur (!)Robert Neukomm, medizinischer Laie, hatte im Januar 2001 … Weiterlesen

Prof. Dr. med. Oelz, Chefarzt des Zürcher Triemlispitals: Exit-«Sterbehelfer» betreiben «sadistische Triebbefriedigung»

Moritz Nestor

Bilanz vom 31. Januar 2001: Der Chefarzt des Zürcher Triemlispitals, Prof. Dr. med. Oelz, lässt keine „Sterbehilfe“ in den  Räumlichkeiten des Triemlispitals zu. Er lehnt auch Tötung auf Verlangen („aktive Sterbehilfe“) entschieden ab. Exit sei eine Organisation, deren Mitglieder schon rechtskräftig wegen solchen Aktivitäten verurteilt worden seien. „Das sind Leute, die … Weiterlesen

Die Todesengel von Exit wollen Recht auf Tötung («aktive Euthanasie», «aktive Sterbehilfe»

8. Oktober 1999 Moritz Nestor

Tages-Anzeiger vom 8. Oktober 1999: 1992 erstickt ein „Sterbehelfer“ von Exit einen Kranken mit einer Plastiktüte, da die Giftdosis zu wenig wirkt. Im Dezember 1998 versucht er erneut, eine andere Kranke zu ersticken, die nach Einnahme des Giftes noch stundenlang atmet. Er schickt ihre Tochter auf einen Spaziergang und zieht … Weiterlesen

Pflegenotstand, Rationierung und “Sterbehilfe“

2000 Moritz Nestor

Tages-Anzeiger vom 4. Dezember 2000: Eine Vertrauensperson von Exit schreibt dem ehemaligen Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich: Wenn sie Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen den Tod brachte, „stand meist im Vordergrund die Isolation, der fehlende intellektuelle Input. Meist waren diese älteren Menschen durch ein somatisches Grundleiden an ihr Zimmer gefesselt, … Weiterlesen

Peter Singer erfindet 2001 «Genozid-Gen»

2001 Moritz Nestor

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Februar 2001: Im Sheldon Theatre der Universität Oxford hielt im Februar der australische Professor für Bioethik, Peter Singer, einen Vortrag über „Völkermord und humanitäre Intervention“, worin er die „Überwindung des Souveränitätsbegriffs“ forderte und davon sprach, die Neigung zum Völkermord sei dem Menschen durch ein Gen … Weiterlesen

Zitate zur «Euthanasie»

Zitatauswahl Moritz Nestor

Kardinal Faulhaber (München) am 4. November 1936 zu Hitler über die Zwangssterilisation von «Volksschädlingen» (z. B. Schizophrenen, manisch Depressiven etc. !) «Von kirchlicher Seite wird dem Staat nicht verwehrt, im Rahmen des Sittengesetzes in gerechter Notwehr diese Schädlinge der Volksgemeinschaft fernzuhalten. In diesem Obersatz sind wir uns einig. Wir gehen … Weiterlesen

Zürcher Stadtrat Robert Neukomm 1999: Wenn ein gesamtschweizerisches Rationierungsmodell zu entwickeln ist, so erscheinen mir dazu die Fragen des niederländischen Modells als sehr brauchbare Ausgangsbasis.»

3. November 1999 Moritz Nestor

Zürcher Stadtrat Robert Neukomm 1999: Wenn ein gesamtschweizerisches Rationierungsmodell zu entwickeln ist, so erscheinen mir dazu die Fragen des niederländischen Modells als sehr brauchbare Ausgangsbasis.»   Robert Neukom: «Politische Überlegungen zur Rationierungsdiskussion», Referat am 3. November 1999 «Die politische Diskussion über die Rationierung im Gesundheitswesen ist eben erst in Gang … Weiterlesen

«Aktive Sterbehilfe» und «Sterbehilfe» ohne Verlangen in stadtzürcher Alters- und Krankenheimen – eine Frage der Zeit?

9. Januar 2001 Moritz Nestor

«Aktive Sterbehilfe» und «Sterbehilfe» ohne Verlangen in stadtzürcher Alters- und Krankenheimen – eine Frage der Zeit?   Wird mittlerweile schon die Zulassung von „aktiver Sterbehilfe“ und „Sterbehilfe“ ohne Verlangen in stadtzürcher Alters- und Krankenheimen geplant? Die Frage muss in dem heftigen politischen Streit um die Zulassung von „Sterbehilfe“-Organisationen in stadtzürcher … Weiterlesen

Die Schweiz Vorreiter in Sachen „Euthanasie“?

1998 Moritz Nestor

Die Schweiz Vorreiter in Sachen „Euthanasie“?   In der Neuen Zürcher Zeitung vom 16. Oktober 1998 schreibt Regula Heusser in ihrem Artikel «Die Internationale des würdigen Sterbens»: «Die Schweiz nimmt für diese Kreise [gemeint sind die derzeit 34 Euthanasiegesellschaften der Welt] eine Vorreiterrolle ein.» «Angesichts der steigenden Lebenserwartung in den … Weiterlesen

Jean Baudrillard: Eliminierung der Unmoralischen

1995 Moritz Nestor

Jean Baudrillard: Eliminierung der Unmoralischen   Am 22. August 1995 veröffentlichte der Tages Anzeiger auf seiner zweiten Seite einen ganzseitigen Artikel des französischen Soziologen Jean Baudrillard. Dieser beklagt darin, dass die politische Kultur in den westlichen demokratischen Verfassungsstaaten zu Schanden geritten sei. Korruption und anderes würden verhindern, dass sich Rechtsstaatlichkeit … Weiterlesen

„Euthanasie“-Tote in den Niederlanden 1995 – die Täterseite

Moritz Nestor

Remmelink-Report 1990 und Nachuntersuchung 1995     Der Arzt hatte eine Tötungsabsicht  = Tötungsdelikt Beihilfe  zum Suizid:                  407 Tötung auf Verlangen:          3 256 Tötung ohne Verlangen:         950 Behandlungsverzicht:         18 045 Schmerzmittelgabe:       … Weiterlesen

„Euthanasie“-Tote 1990 in den Niederlanden – Täterseite

Moritz Nestor

Remmelink-Bericht 1990 und Nachuntersuchung 1995   Der Arzt hatte eine Tötungsabsicht = Tötungsdelikt Beihilfe  zum Suizid:              386 Tötung auf Verlangen:        2 319 Tötung ohne Verlangen:     1 031 Behandlungsverzicht:        11 208 Schmerzmittelgabe:            4 859 TOTAL: … Weiterlesen

„Euthanasie“ Tote 1990 in den Niederlanden – Opferseite

Moritz Nestor

Remmelink-Bericht 1990 und Nachuntersuchung 1995   Tod mit Einverständnis des Patienten   Beihilfe  zum Suizid:             386 Tötung auf Verlangen:      2 319 Behandlungsverzicht:       3 994 Schmerzmittelgabe:          4 122 TOTAL:                 … Weiterlesen

„Euthanasie“-Tote 1995 in den Niederlanden – Opferseite

Moritz Nestor

Tod mit Einverständnis des Patienten   Beihilfe  zum Suizid:             407 Tötung auf Verlangen:      3 256 Behandlungsverzicht:        5 155 Schmerzmittelgabe:          4 477 TOTAL:                           13 295     Tod … Weiterlesen

Niederländische «Euthanasie»-Ärzte wissen, was sie tun!

Moritz Nestor

1990 und 1995 Aussagen der tötenden Ärzte [3] In der Anonymität des anonymisierten Fragebogens trauten sich doppelt soviele Täter ihre Taten zuzugeben. Ein Zeugnis ihres Schuldbewusstseins.     Mündliche Aussagen von tötenden Ärzten in Interviews[1]   1990: die offizielle Zahl der Tötungen auf Verlangen betragen 1,9% aller 129 786 Todesfälle des Jahres … Weiterlesen

19 803 niederländische „Euthanasie»-Tote im Jahr 1990 – Regierung redet von «Akten der Menschlichkeit»

Moritz Nestor

19 803 niederländische „Euthanasie»-Tote im Jahr 1990 – Regierung redet von «Akten der Menschlichkeit» «Remmelink-Report» 1990 (Regierungsamtlicher Bericht der Niederlande)   386 Beihilfen zum Suizid werden im Remmelink-Report „Euthanasie“ genannt 2 319 Tötungen auf Verlangen werden im Remmelink-Report „Euthanasie“ genannt  1 031 Tötungen ohne Verlangen werden im Remmelink-Report „im äussersten Notfall angewandter Akt der Menschlichkeit“ genannt 11 208 Behandlungsverzicht … Weiterlesen

Irrwege der Sterbehilfe

1995 Salisbury Review Moritz Nestor

Irrwege der Sterbehilfe     In Massenmedien und populärwissenschaftlichen Werken spricht man heute undifferenziert von „Sterbehilfe“, „Recht auf den Tod“, „Euthanasie“ oder „Gnadentod“ („mercy killing“), meint aber in der Regel die sogenannte „aktive Sterbehilfe“, d. h. die gewollte Tötung des Patienten. Um diese soll es hier gehen. Die demokratischen Verfassungsstaaten … Weiterlesen

«Entschliessung zur Achtung der Menschenrechte in der Europäischen Union»: konsequente Absage an «Sterbehilfe» und Rationierungen im Gesundheitswesen

Zitatauswahl Moritz Nestor

  [Diese Entschliessung wurde am 17. Dezember 1998 vom Europäischen Parlament angenommen und den Mitgliedstaaten mit Schreiben Nr. 000916 des Generalsekretärs des Europäischen Parlamentes am 21.1.1999 zugestellt.[1] Wir zitieren hier die wichtigsten Passagen des Dokumentes, die eine konsequente Absage an jegliche ”Euthanasie” und ”Sterbehilfe” sowie die unmenschlichen Rationierungen im Gesundheitswesen … Weiterlesen

Immanuel Kant, Gegner der «Sterbehilfe»

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Lasst den Hospitalkranken Jahre lang auf seinem Lager leiden und darben, und ihn oft wünschen hören, daß ihn der Tod je eher je lieber von dieser Plage erlösen möge; glaubt ihm nicht, es ist nicht sein Ernst. Seine Vernunft sagt es ihm zwar vor, aber der Naturinstinkt will es anders. … Weiterlesen

Hitlers Leibarzt Karl Brandt während des Nürnberger Ärzteprozesses – die gleiche Argumentation wie heutige «Sterbehelfer»

Moritz Nestor

Hitlers Leibarzt Karl Brandt während des Nürnberger Ärzteprozesses – die gleiche Argumentation wie heutige «Sterbehelfer»   Patiententötung „kann unmenschlich aussehen. Es liegt dies aber in der Durchführung als solcher„, [1] weil zum Beispiel Angehörigen zwei Urnen mit der angeblichen Asche ihres verstorbenen Angehörigen zugeschickt worden seien. Das sei „bedauerlich, aber … Weiterlesen

Hitlers «Gesetz über die Sterbehilfe bei unheilbar Kranken» von 1940

Zitatauswahl Moritz Nestor

Die Erhaltung des Lebens von Menschen, die wegen einer unheilbaren Krankheit ein Ende ihrer Qualen herbeisehnen oder infolge unheilbar chronischen Leidens zum schaffenden Leben unfähig sind … [Weiterer Wortlauf unbekannt, sinngemäss: … ist mit den sittlichen Normen der Volksgemeinschaft nicht zu vereinbaren.] § 1 Wer an einer unheilbaren, sich oder … Weiterlesen

Nationalsozialistische ‚Tötungen auf Verlangen‘

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Es ist wenig bekannt, aber die Institution, die ab August 1939 für die Tötung behinderter Kinder verantwortlich war, der „Reichsausschuss zur wissenschaftlichen Erfassung erb- und anlagebedingter schwerer Leiden“, organisierte auch Tötungen auf Verlangen. In Norddeutschland wurden sie in der Heil- und Pflegeanstalt Uchtspringe bei Stendal vollzogen.» Quelle: Aussage von Hans … Weiterlesen

Jürgen Horlemann, Führer der KPD in den 68er-Jahren: Wer ein «Parasit» ist, «dafür gibt es objektive Kriterien»

Zitatauswahl Moritz Nestor

«SPIEGEL: Sind Arbeitslager, wie Solschenizyn sie im Archipel GULAG beschreibt, für Sie ein Modell der Umerziehung? HORLEMANN: […] Wir sind der Ansicht, daß alle Parasiten, die auf Kosten des werktätigen Volkes leben, einer nützlichen Tätigkeit zugeführt werden müssen. SPIEGEL: Und wer ein Parasit ist, bestimmen Sie? HORLEMANN: Dafür gibt es objektive … Weiterlesen

Pol Pots Klassenkampf gegen die «Mikroben» – oder linke Eugenik

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Im Jahr 1976 beispielsweise – ich spreche jetzt nur von parteiinternen Vorgängen –existierte, während wir die sozialistische Revolution vorantrieben, innerhalb der Partei eine Krankheit. Sie nahm ihren Anfang in der Zeit, als wir die Volksrevolution und die demokratische Revolution durchführten. Wir können sie nicht genau lokalisieren. Die Krankheit muß erst … Weiterlesen

Hans-Dieter Schmidt & Evelyn Richter (1980): «Entwicklungswunder Mensch» – oder die Rückbesinnung auf die europäische personale Bildungs- und Erziehungstradition

13. November 2016 Moritz Nestor

Hans-Dieter Schmidt & Evelyn Richter: «Entwicklungswunder Mensch» Der vordere Buchdeckel zeigt in A4-Format das Photo der zärtlichen Hand einer Mutter, um deren kleinen Finger sich das Fäustchen ihres wenige Monate alten geliebten Kindes ballt. Keine Schrift verstellt das Bild. Die eigentümliche Aussagekraft, die grobkörnigen Schwarz-weiss-Photos innewohnt, wirkt unmittelbar auf die Seele des Lesers. Könnte es ein … Weiterlesen

Schillers Idee des sittlichen Staates und der Freiheit in seinen «Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen»

1993 Moritz Nestor

Schillers Idee des sittlichen Staates und der Freiheit in seinen «Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen»   Dreitägige Hausarbeit bei Professor Dr. Fritz-Peter Hager, Lehrstuhl für historisch systematische Pädagogik am Pädagogischen Institut der Universität Zürich Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung 1. Zur Entstehung der „Briefe“ im Kontext der Französischen Revolution 2. Genetische Methode bei Rousseau … Weiterlesen

Rudolf Virchow: «Als Naturforscher kann ich nur Republikaner sein.»

Zitatauswahl Moritz Nestor

„Als Naturforscher kann ich nur Republikaner sein.“[1] „Wohlstand, Bildung und Freiheit bedingen sich gegenseitig.“[2] „Die Ärzte sind die natürlichen Anwälte der Armen, und die soziale Frage fällt zu einem grossen Teil in ihre Jurisdiktion.“[3] „Am Anfang der Seuchen stehen Armut, Hunger, Unsauberkeit und Unhygiene des Lebens.“[4] „In der Politik soll … Weiterlesen

«Schicksalsgefährte» sein wollen

9. November 2016 Moritz Nestor

«Schicksalsgefährte» sein wollen   Die Bildungspolitik tut mit Blick auf die drängenden gesellschaftlichen Probleme gut daran, ihre Präferenzen gelegentlich zu überprüfen. Etwas lauter wird in letzter Zeit diese Forderung. Eine grundsätzliche Rückbesinnung auf eine Pädagogik, die den werdenden Menschen als personales Wesen erfasst, tue Not, forderte Erika Vögeli in ihrem … Weiterlesen

Wissenschaftszentrum Berlin: Der «erste Think Tank amerikanischer Prägung in Europa»

2013 Moritz Nestor

[Jeder Abschnitt bezieht sich auf eine Quelle, die am Ende des Abschnitts in einer Endnote zitiert wird.] Wissenschaftszentrum Berlin: Der «erste Think Tank amerikanischer Prägung in Europa»     1       Vorbereitung im Stillen   1968 bereiten einige Bundestagsabgeordnete, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, die Gründung eines Wissenschaftszentrums vor. Organisator mit allseits … Weiterlesen

Das Vermächtnis der Toten: «Auf die Stimme des Menschen des Menschen hören»

Zitatzusammenstellung Moritz Nestor

Auf die Zeit des Keimens werde ich warten. Ich bin überzeugt, dass sie kommt.   «4. Juli 1945, 13 Uhr … Viele kostbare menschliche Erfahrungen habe ich in meinem Leben gesammelt. Sie könnten einst für die Menschheit wertvolle Kleinodien werden. Ich möchte sie nicht im Boden von Miyako begraben lassen. … Weiterlesen

Das naturrechtliche Vermächtnis von Thomas Jefferson: «Pflegt deshalb den Geist unseres Volkes und haltet seine Achtsamkeit wach.»

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Pflegt deshalb den Geist unseres Volkes und haltet seine Achtsamkeit wach. … Wenn das Volk einmal den öffentlichen Angelegenheiten gegenüber gleichgültig wird, dann werden Sie und ich, der Kongress und die einzelstaatlichen Parlamente, die Richter und die Gouverneure alle zu Wölfen werden.»   «Ich bin überzeugt, dass in Gesellschaften, die … Weiterlesen

Wie ein Mensch im Krieg das Mitgefühl verliert … und wie es sich wieder durchsetzt

Zitatauswahl Moritz Nestor

Der amerikanische GI Steven Kuhn berichtet in dem Buch „Soldat im Golfkrieg“ (2003) aus dem zweiten Golfkrieg «Es war das erste Mal, dass ich einen Freund sterben sah. Ich sah das alles und sah es auch nicht. Der Tod von Sergeant Dillon hätte mich erschüttern müssen, aber das tat er … Weiterlesen

Wenn Politik nicht auf Ethik ruht …

Zitatauswahl Moritz Nestor

«In der Politik haben wir es nicht mit Tugenden und Untugenden, sondern mit Stärken und Schwächen zu tun.» «Unser Fach ist die Wissenschaft von der Politik, und wir schreiben das Buch in dieser Eigenschaft. In der Politik haben wir es nicht  mit Tugenden und Untugenden, sondern mit Stärken und Schwächen … Weiterlesen

Alexander Rüstow: Monopole als Raubritterburgen bedrohen die Freiheit

Zitatauswahl Moritz Nestor

«Es ist … nicht erträglich, … , dass mitten in unserem demokratischen Gefilde sozusagen Raubritterburgen errichtet werden … .» «Diese ganze Monopolbekämpfung steht aber in Wirklichkeit im Dienste überwirtschaftlicher Zwecke. […] Es ist unter dem Gesichtspunkt der Staatsstruktur nicht erträglich, dass man es in einem Land, das demokratische Freiheit auf … Weiterlesen

Ja zur Ethik – Nein zum Nihilismus

24. September 1993 Moritz Nestor

Ja zur Ethik – Nein zum Nihilismus 15 Jahre nach «Mut zur Erziehung» Mut zur Ethik Kongress vom 24.-26. Sept. 1993 in Bregen   Thesen 1993 zur Ethik Ja zur Ethik – Nein zum Nihilismus   Erste These Menschliches Leben ist an Werterfassung und -verwirklichung geknüpft. Der Mensch, ein Lebewesen … Weiterlesen

Thesen zur Familie aus entwicklungspsychologischer Sicht

1. Januar 1999 Erika Vögeli und Eliane Gautschi

deutscher Text   englischer Text   These 1 Die moderne Entwicklungspsychologie hat gezeigt, dass das Bedürfnis nach emotionaler Bindung ein primäres Bedürfnis des Menschen ist. Sie hat die Freudsche These widerlegt, wonach sich die Bindung an die Mutter erst sekundär, als Folge der Befriedigung biologischer Bedürfnisse (Stillen, Füttern, etc.) bildet. Die … Weiterlesen

Familienthesen aus psychologischer Sicht

1. Januar 1999 Renata Rapp, Erika Vögeli

  deutscher Text       englischer Text   1. Ehe und Familie sind eine natürliche Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau, der Eltern mit ihren Kindern Die Familie ist bei allen kulturellen und historischen Ausprägungsformen anthropologisch fundiert und daher nicht beliebig gestaltbar. Sie ist die von der Natur eingerichtete Gemeinschaft zur … Weiterlesen

Thesen zur Familie: Kulturanthropologische und ethnologische Aspekte

1. Januar 1999 Joachim Hoefele

deutscher Text      englischer Text   These 1 Definition: Kulturanthropologie befaßt sich mit dem Zusammenleben der Menschen in verschiedenen Kulturen. Sie untersucht alle menschlichen Vorstellungen, Verhaltensweisen, alle (materiellen und geistigen) Güter und Werte, Sitten und Gebräuche, die Menschen gemeinsam hervorbringen. (vgl. Marschall, 7) Biologische Grundlagen: Der Mensch zeichnet sich vor … Weiterlesen

13 Thesen: Anthropologische Grundlagen der Familie

10. Januar 1999 Moritz Nestor

deutscher Text    englischer Text     Phylogenetischer Aspekt   These 1 In früheren Zeiten hat man unterschieden zwischen vereinzelt lebenden Tieren – man verstand hierunter zum Beispiel die Insekten, die man als Tiere ohne Sozialverhalten begriff – und Wesen mit sozialen Lebensformen, worunter man gerne ausschliesslich den Mensch fasste. Das … Weiterlesen

Ideologen des «guten» Tötens: Helga Kuhse

1993 Moritz Nestor

Ideologen des «guten» Tötens: Helga Kuhse   Exzerpt aus Helga Kuhse: „Worin liegt der Wert  des menschlichen Lebens?“ [1] Noch gebe es nach Kuhse leider in Deutschland eine „sture“ Mehrheit, für die Fragen des Lebenswertes indiskutierbar sei. Kuhse geht selbstverständlich davon aus, dass es „lebenswertes“ und „lebensunwertes“ Leben gibt. Rasseargumente wie … Weiterlesen

Peter Singer: «Wenn wir nicht Gott spielen, wer dann?»

2016 Moritz Nestor

Berichte von TIME europe vom World Economic Forum in Davos 2000[1] [2] (komplett) D A V O S  D I A R Y Editor of TIME Asia Don Morrison writes from the World Economic Forum 2000 in Davos, Switzerland The first installment of Don Morrison’s Davos Diary   «If we don’t play … Weiterlesen

Es gibt keine Abstufung in der Wertigkeit eines Menschen

Deutsches Ärzteblatt, Jg. 113, Heft 27-28, 11. Juli 2016, Seite 1111 Prof. Dr. Paul Cullen

Leserbrief 11. Juli 2016 Deutsches Ärzteblatt Prof. Dr. med. Paul Cullen mahnt in seinem Leserbrief zur Wachsamkeit vor einer utilitaristischen Denkweise in der Medizin, insbesondere vor dem Hintergrund unserer deutschen Geschichte.   “Noch nicht überwunden In diesem interessanten Artikel zur Euthanasie von Kindern in der „Kinderfachabteilung“ der Landes-Heil- und Pflegeanstalt … Weiterlesen

SUIZIDBEIHILFE – Der Arzt als Tötungshelfer?

ETHICA 24 (2016) 3, 217 – 231 Prof. Dr. Paul Cullen

Die Befürworter der assistierten Selbsttötung rechtfertigen diese meist mit dem Recht des Menschen auf Autonomie und Selbstbestimmung. Wie der Medizinethiker Axel Bauer bemerkt, „liegt eine gewisse Tragik dieser Entwicklung darin, dass es ausgerechnet die Sterbehilfe ist, an der sich das Selbstbestimmungsrecht vorrangig bewähren soll. Man gewinnt den Eindruck, dass das … Weiterlesen

Der § 217 StGB und die Folgen für die Gesellschaft — «Euthanasie» durch die Hintertüre?

Gastvortrag bei der Bundesmitgliederversammlung der «Christdemokraten für das Leben» am 22. Oktober 2016 in Königswinter Dr. med. Susanne Ley

§ 217 StGB und die Folgen für die Gesellschaft Dr. med. Ley ist Gründungsmitglied der «Liga Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben» und vom Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“   Die sehr weit gefasste Fragestellung unseres heutigen Themas „§ 217 StGB und die Folgen für die Gesellschaft“ ist meines Erachtens … Weiterlesen

Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben

24. Mai 2016 Liga der Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben

«Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft.»                 Albert Schweitzer (1875-1965)     Die Gründungsmitglieder der Liga „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben“ erklären: „Der Arzt muss immer auf der Seite des Lebens stehen. Niemals darf er auf die Seite des … Weiterlesen

Presseerklärung der Ärzte für das Leben zur Meldung, dass das niederländische Kabinett Überlegungen anstellt, medizinische Suizidbeihilfe zu erlauben für gesunde Menschen, die des Lebens überdrüssig sind 

Münster, 14. Oktober 2016 Prof. Dr. Paul Cullen

Der Verein „Ärzte für das Leben“ ist über Meldungen aus den Niederlanden, dass die dortige Regierung Überlegungen anstellt, Suizidbeihilfe bei „älteren“ gesunden Menschen, die des Lebens überdrüssig sind, zu erlauben, zutiefst bestürzt. „Besonders beunruhigen “sagte Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins, „muss der Hinweis in einem Brief von Gesundheitsminsterin Edith … Weiterlesen

Ideologen der «Euthanasie» – Anton Leist

1998 Moritz Nestor

Text 1 Anton Leist: Das Dilemma der aktiven Euthanasie (=Berliner Medizinethische Schriften. Hefts 5.) Humanitas Verlag. Dortmund 1996, S. 3. „In der populären Diskussion werden oft Einwände gebracht wie die, dass Föten von einem bestimmten Zeitpunkt an menschliche Gestalt, Arme, Beine, Gesicht, etc. entwickeln, wobei aber ungeklärt bleibt, warum sie deshalb menschliche … Weiterlesen

Für eine globalisierte Medizin ist «Euthanasie» der Normalfall

Dezember 1998 Moritz Nestor

Für eine globalisierte Medizin ist «Euthanasie» der Normalfall   Das “Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung” in Deutschland veröffentlichte kürzlich die “Delphi-Studie zur globalen Entwicklung von Wissenschaft und Technik”. Darin sind die Ergebnisse der Mammutumfrage “Delphi 98” veröffentlicht. Rund 1 000 Thesen und Fragen waren 7 000 Experten vorgelegt worden. Eines der Themen … Weiterlesen

Das «Minerva-Project» oder: «When Professors go to War»

2016 Moritz Nestor

Rede vom 14. April 2008 von US-Verteidigungsminister Robert Gates Das «Minerva-Project» oder: «When Professors go to War»     Das Minerva-Projekt   In seiner Rede vom 14. April 2008 erklärte US-Verteidigungsminister Robert Gates in einer Rede vor der Association of American Universities (AAU) das neue Programm „Minerva“. [1] Im Kalten Krieg seien … Weiterlesen

Fraunhofer-Institut prognostiziert «Sterbehilfe im höheren Lebensalter und von Schwerstbehinderten» für 2017

2016 Moritz Nestor

Fraunhofer-Institut prognostiziert «Sterbehilfe im höheren Lebensalter und von Schwerstbehinderten» für 2017 Quelle 1 Die Studie schlägt unter der Überschrift «Fortschritte in der Medizin» «Sterbehilfe» für alte und schwerkranke Menschen vor «Trotz großer Fortschritte in der Vergangenheit hat es die Medizin noch lange nicht geschafft, die Menschheit von allen körperlichen Leiden … Weiterlesen

Die Ideologen der Frankfurter Schule, Teil 3: Psychologie und Menschenbild

Moritz Nestor

Die Ideologen der Frankfurter Schule, Teil 3: Psychologie und Menschenbild   “Den Gegenwartsfanatikern und den ihnen zugesellten Zukunftsträumern haben wir das Bewusstsein der Vergangenheit entgegenzusetzen, vor ihnen haben wir die Zukunft zu retten, indem wir für sie die Werte retten, die jene der Gegenwart opfern möchten.” (Manes Sperber, Wie eine … Weiterlesen

«Erziehung zum Ungehorsam» oder woher kommt die Idee der «Selbstregulierung»?

Moritz Nestor

«Der Anspruch auf Selbstregulierung muss zur Erkenntnis der gesellschaftlichen Ursachen für die Unmöglichkeit führen, Selbstregulierung innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft voll zu realisieren. […] A. S. Neil ist zwar wesentlich durch Wilhelm Reich beeinflusst worden […]; doch Neil hat seine Praxis nicht als Teil einer politischen  Bewegung verstanden, er hat in … Weiterlesen

Sophie Dannenberg: «Das bleiche Herz der Revolution» oder: Von «stolzen Besitzern eines selektiven Gedächtnisses»

2004 Moritz Nestor

Sophie Dannenberg: «Das bleiche Herz der Revolution» oder: Von «stolzen Besitzern eines selektiven Gedächtnisses»   Die 31-jährige Sophie Dannenberg (Pseudonym), Jahrgang 1971, hat mit ihrem Roman Das bleiche Herz der Revolution eine Darstellung der Kulturrevolution von 1968 aus der Perspektive eines ihrer Opfer vorgelegt, der noch reden geben wird – … Weiterlesen

Gorbatschow und Lenin

Moritz Nestor

Wer erinnert sich noch daran, dass der deutsche Bundeskanzler Kohl Gorbatschow einmal mit Goebbels verglichen hat? Aber Gorbatschow hatte verkündet: „Wir brauchen die Demokratie wie die Luft zum Atmen!“ Wollte er nicht die UdSSR „umgestalten“? Woltte er nicht ein „neues Denken“ fördern? Sollte nicht alles anders werden? Und da der Vergleich mit … Weiterlesen