Moritz Nestor
«Piraten sind’s, der Erdball ihre Beute,
Grau und verlogen, Mammons Leute …»
Herman Melville (1819-1891)
Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte stand 2002 der Vater eines amtierenden US-Präsidenten auf der Lohnliste eines der grössten international tätigen Rüstungsherstellers, der Carlyle-Group. Zusammen mit seinem Präsidenten-Sohn sorgte er für fette Gewinne in die Tasche seiner Familie. «Die Carlyle-Group, nicht Bush regiert die USA.» Zu diesem Urteil kommt gemäss einer Meldung des Wirtschaftsblattes Cash vom 11. Februar 2002[1] eine Vertreterin des Council on Foreign Relations. Sie muss es wissen, ist doch das Council on Foreign Relations eine jener Hintergrund-Institutionen, die in diesem dichten Geflecht aus Wirtschaft und Politik die Fäden ziehen.
Die Führer des ersten Golfkrieges standen/stehen auf der Gehaltsliste der Carlyle-Group: In der Konzernleitung sass/sitzt Donald Rumsfeld, damaliger US-Verteidigungsminister, und Dick Cheney, ehemaliger US-Vizepräsident. Cheney war unter dem Golfkrieger Bush-Vater US-Verteidigungsminister! Reagans Verteidigungsminister Frank Carlucci war/ist CEO der Carlyle-Group. James Baker besitzt als Chefbeamter ca. 180 Millionen US-Dollar Anteile an Carlyle. Er war Aussenminister unter Bush-Vater und später Kampagnenberater von Bush-Sohn sowie Koordinator aller politischen Berater im Sold von Carlyle.
Den europäischen Teil der Carlyle-Group beraten Leute wie der ehemalige britische Premierminister John Major, der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, Karl Otto Pöhl, der Verwaltungsratspräsident bei Roche, Fritz Gerber, und der Ex-Nestlé-Verwaltungsrat Reto Domeniconi.
Als wichtigster Berater aber erhält Gorge Bush-Vater; Ex-US-Präsident und Initiator des ersten Golfkrieges, sein Gehalt von Carlyle!
Diese Machtelite wollte beenden, was sie mit dem ersten Golfkrieg angefangen habe, so der Historiker Walter Mead.
Die Carlyle-Group investierte bisher in 213 Firmen. Sie verwaltet heute in 55 Ländern 12,5 Milliarden US-Dollar und ist ausserhalb der USA vor allem im Nahen Osten, in Asien und im arabischen Raum um den Persischen Golf – den Krisengebieten der Erde – in Rüstungs-, Luftfahrt- und Kommunikationsfirmen. Im Jahre 2000 erwirtschaftete sie mit 70 000 Angestellten einen Umsatz von 16 Milliarden US-Dollar. Zum weltweiten Portfolio gehören neben Rüstungsfirmen die französische Zeitung Le Figaro, die Zürcher Firma Digiplex und das Lausanner Metallunternehmen Messer.
US-Präsident Bush-Sohn schwört mit fundamentalistisch-religiösem Sendungsbewusstsein, das an Reagans «letzte Schlacht» erinnert, die Bevölkerung auf einen Kreuzzug gegen die «Achse des Bösen» ein. Das Wall-Street-Journal machte auf den bewussten Anklang an die Terminologie des Zweiten Weltkrieges («Achse») aufmerksam! «Es ist nicht eine Frage ob, sondern wann der Irak angegriffen wird», analysiert der Historiker Walter Mead Bushs Haltung.
Das US-Militär wuchs unter Bush-Sohn wie nie zuvor. Im neuen Haushaltsentwurf betrug der Militärhaushalt 379 Milliarden US-Dollar. Das war eine Steigerung von 14,5 %, die stärkste seit 20 Jahren! Die NATO-Partner sollen aufrüsten, wollen die USA – mit US-Waffen, versteht sich! Krieg rechnet sich eben. US-Strategen betonten und betonen, nur die USA könnten die nötige Technologie für einen modernen Krieg liefern. Ein Leitartikel der New York Times drohte damals gar: Eenn die NATO-Staaten ihr Militär nicht «modernisierten» – heisst in den USA einkauften! – breche das Bündnis auseinander.
Insgesamt waren und sind das die besten Bedingungen für die Carlyle-Group, Rüstungsaufträge aus der ganzen Welt anlocken zu können! Wie viele Milliarden schwer wird da wohl einst das Erbe sein, das Bush-Vater seinem Sohn hinterlässt? Vater Bush, Bush-Sohn als US-Präsident und die anderen ehemaligen Regierungsmitglieder sorgen dafür, dass dieses Zusammenspiel von Rüstungsindustrie und Politik geschmeidig und lautlos funktioniert. Die «Nebenkosten»: Tote, die eigenen Boys inclusive – in Leichensäcken. Da die Carlyle-Group in privaten Händen ist, muss sie ihre Bücher nicht offenlegen! Das amerikanische Volk braucht nicht zu wissen, für wieviele Milliarden dreckigen Geldes es betrogen wird und seine Söhne sterben! Nach geltenden US-Recht dürfen ehemalige Regierungsmitglieder nach einem Jahr wieder in den Sold der Industrie treten! Alles ist «legal». Für einen Stein in Arlington.
Der Blick auf die personelle Verflechtung von internationaler Rüstungsindustrie mit US-Präsidenten, US-Regierungen und ehemaligen US-Regierungsmitgliedern zeigt den US-Präsidenten Georges Bush junior damals als reichen und mächtigen «Impressario», der fette Einnahmen aus allen Kriegen einstreicht, die die USA jetzt und künftig führen. Deutlich wird auch die Verflechtung der Regierungsmannschaft von Georges Bush senior, dem Präsidenten-Vater, der im ersten Golfkrieg das Irakische Volk in die Steinzeit zurückbombte und danach über eine Million Menschen einem jämmerlichen Tode überantwortete und daran – wie viele blutige Millionen/Milliarden. – verdiente.
Das wirft bohrende Fragen auf: Lohnte es sich da zum Beispiel nicht gewaltig, Terrorangriffe wie den vom 11. September selbst zu inszenieren? Die Geschichte liefert genug Vorbilder. Man erinnere sich nur an jene SS-Soldaten in polnischen Uniformen, die polnische Terrorangriffe in Oberschlesien fingierten, weswegen dann angeblich der Zweite Weltkrieg begann, weil Hitler «zurückschoss»! Die vielen prekären Fragen um das Attentat auf das WTC sind weiterhin offen. Vergessen ist auch nicht, dass die US-Bundespolizei FBI beim ersten Anschlag vor Jahren die Finger mit im Spiel hatte! Hatte die Bush-Administration nicht verkündet, sie werde in diesem ersten Krieg des 21. Jahrhunderts Dinge tun, die nie jemand erfahren werde?
Dass der US-Präsident Tausende «seiner» Bürger opferte, ist weniger absurd, als man eventuell denkt. Im Lichte seiner wirtschaftlichen Interessen und der seiner Machtelite sowie seiner riesigen unkontrollierten Macht wäre es geradezu logisch. Das zu denken hindert uns vielleicht unser «Anstand», der sich zu wenig vorstellen kann, dass Menschen, wenn es um Macht und Geld geht, imstande sein können, alles zu tun – und zwar umso mehr, je mehr Macht man ihnen gegeben hat! Aber wieso soll eigentlich der Tod Tausender «eigener» Leute eine Machtclique stören, wenn sie ohne Gewissensbisse imstande ist Millionen «anderer» von grünen Tisch aus auszuradieren – und daran zu verdienen, zu verdienen und noch einmal zu verdienen? Haben die bedauernswerten Opfer des 11. September nicht geradezu unschätzbaren Wert als Vorwand für einen Präsidenten, der an Kriegen verdienen will? Wie wäre es, wenn der Präsident der USA auch die Trauer der «eigenen» Leuten ausnutzt? Immerhin verdient er daran gut!
Funktionierte nicht die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2002 in Salt Lake City nach diesem Kalkül: Man liess die versengte Fahne von Ground Zero von den «Helden» von New York, den Feuerwehrleuten, hereintragen. Ein Mormonenchor stimmte trotzig die Nationalhymne an. Was störte es den gefühllosen von Macht- und Geldgier zerfressenen US-Präsidenten, dass die New Yorker Feuerwehrleute am 11. September einen hohen Blutzoll hatten zahlen mussten? Das machte sie nur noch mehr zu gewinnbringenden Helden.
Olympische Tradition im alten Griechenland war es, dass eine bestimmte Zeit davor und danach die Waffen schwiegen! US-Präsident Bush junior stellte mit seiner Rede gegen alle Verabredung die Spiele in Salt Lake City schamlos in den Dienst seiner Kriegs-Propaganda! Die «domestizierten» Reste der ausgelöschten Indianerkulturen durften bunte Zeremonien vortanzen! Tränen der Wut kamen einem, wie die Opfer des riesigen amerikanischen Völkermordes auf einem ganzen Kontinent für die Kriegspropaganda des «Weltkrieges gegen den Terror» eingesetzt wurden. Wem sind noch die Bilder von Hitlers Olympiade 1936 im rassistischen «Dritten Reich» in Erinnerung, an der auch ein Schwarzer, Jesse Owens, teilnehmen durfte, und der Führer einfach verschwand, damit er dem in seinen Augen «Untermenschen» nicht die Hand geben musste? Owens hatte Gold im 100m-Lauf gewonnen! Gut für die politische Indienstnahme der Spiele für die NS-Propaganda war er allemal!
Die einfache, blutige und brutale Wahrheit hinter all den hehren Phrasen von Vaterlands- und Freiheitsliebe der kriegführenden US-Administrationen ist: Die Kriege der USA sind ein Geschäft, das beste Geschäft, betrieben von Milliardären in politischen Ämtern und Lobbygruppen. Seit dem Golfkrieg klebt an den Händen dieser Schreibtischtäter das Blut von weit mehr als einer Million Menschen! Nicht von Terroristen, nicht von Diktatoren, nicht von Verbrechern – Nein! – von Grossmüttern, Müttern und von Kindern, von kranken und von alten Menschen, von der Zivilbevölkerung! Das vorgebliche Ziel, der „Terror“, wird dadurch erst richtig angeheizt!
[1] Vgl. Peter Hossli. Der Bush-Clan profitiert ganz direkt von den exorbitanten US-Militärausgaben. In Cash vom 11. Februar 2002
Carlyle Group und der Weg in den Ukraine-Krieg
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Benutzereingabe 1 von 4 – 2.6.2026, 08:20:09
Welcher der beiden Bushs (Vater/Sohn, Ex-US-amerikanische Präsidenten) trat auf dem NATO-Gipfel in Bukarest 2008 auf (gefolgt von «einigen Neokonservativen», wie eine Quelle sagte) und forderte einen NATO-Beitritt der Ukraine?
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Das war Präsident George W. Bush (der Sohn).
Benutzereingabe 2 von 4 – 2.6.2026, 08:21:22
Welche Neokonservativen haben ihn begleitet?
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Bekannte Neokonservative, die George W. Bushs Außen- und Sicherheitskurs unterstützten und um 2008 oft mit ihm bzw. seiner Administration assoziiert wurden — und die in Berichten über die Bukarest‑Debatte genannt oder inhaltlich nahegelegt werden — sind unter anderem:
– Richard Perle
– Donald Rumsfeld
– Paul Wolfowitz
– Elliott Abrams
– John Bolton
– Douglas Feith
– William Kristol (als Meinungsmacher / Redenschreiber)
– Robert Kagan
Dick (Richard) Cheney wird zwar oft zu der konservativen, hawkishen Fraktion gezählt, wird aber in der Regel nicht als klassischer „Neokonservativer“ etikettiert; seine Rolle war eher als Vizepräsident und Machtträger in der Administration.
Hinweis: Konkrete Berichte, die nach der Bukarest‑Rede schreiben „followed by some neoconservatives“, nennen nicht immer eine vollständige, identische Liste; die oben genannten Namen sind die meistzitierten Figuren im Zusammenhang mit Bush/Neokonservativen jener Zeit.
Benutzereingabe 3 von 4 – 2.6.2026, 08:23:51
Ist es richtig, dass Angela Merkel damals in Bezug auf diese Forderung von Präsident George W. Bush (der Sohn) sagte, dass das Krieg mit Russland bedeute? Wo sagte sie das?
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Angela Merkel sagte nicht wörtlich bei oder unmittelbar nach dem Gipfel 2008, „das würde Krieg mit Russland bedeuten“. In ihren späteren Äußerungen und in ihrer Autobiografie verteidigte sie 2008‑Entscheidungen mit der Begründung, dass die Aufnahme der Ukraine in die NATO ein „Kampfruf“ gegenüber Russland gewesen sei und dies Moskaus Reaktion begünstigt habe — Äußerungen, die sie in Interviews und in ihrem 2021 erschienenen Erinnerungsbuch Freedom: Memoirs 1954–2021 sowie in späteren Interviews und Kommentaren machte. <citation src=“3,2″></citation>
Benutzereingabe 4 von 4 – 2.6.2026, 13:27:48
Das folgende Zitat aus Merkels Memoiren heisst doch im Klartext, dass sie 2008 vor dem Krieg gewarnt hat. «In Bezug auf den NATO-Gipfel 2008 in Bukarest merkte Merkel an, dass das Versprechen, die Ukraine und Georgien würden schließlich dem westlichen Militärbündnis beitreten, für den russischen Präsidenten ein „Schlachtruf“ gewesen sei, und fügte hinzu, dass er ihr später gesagt habe: „Sie werden nicht ewig Bundeskanzlerin sein. Und dann werden sie NATO-Mitglieder. Und das will ich verhindern.“»
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Ja. Das zitierte Passage aus Merkels Memoiren sagt genau das: sie beschreibt, dass das Bukarest‑Versprechen ein „Schlachtruf“ für Putin gewesen sei und zitiert Putins Wortlaut („Sie werden nicht ewig Bundeskanzlerin sein. Und dann werden sie NATO‑Mitglieder. Und das will ich verhindern.“), was Merkel als Warnung interpretiert. Die Stelle steht in ihrem Buch Freedom: Memoirs 1954–2021 und wurde in zahlreichen Presseauszügen und Besprechungen zitiert. <citation src=“3,2″></citation>
Carlyle Group in Deutschland
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Benutzereingabe 1 von 9 – 29.5.2026, 18:55:18
Wann begann die Carlyle-Group, in Deutschland zu investieren?
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Die Carlyle Group begann in den 1990er Jahren mit Investitionen in Deutschland; erste größere Aktivitäten/Transaktionen in Deutschland sind aus den späten 1990ern dokumentiert (Anfang der internationalen Expansion nach der Gründung).
Benutzereingabe 2 von 9 – 29.5.2026, 18:57:51
Wer war bei der Sondierung des deutschen Mittelstandes nach potentiell insolventen Betrieben in Deutschland behilflich? Ein deutsch-amerikanisches Juristen-Konsortium?
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Ich nehme an, Sie meinen die Sondierung (Prüfung) von potenziell insolventen mittelständischen Betrieben in Deutschland — aber das ist etwas unpräzise. Ohne konkreten Fall oder Zeitraum ist die allgemeinste, wahrscheinliche Antwort:
– Solche Sondierungen werden häufig von interdisziplinären Teams durchgeführt, typischerweise bestehend aus Insolvenzverwaltern, Wirtschaftsprüfern/Restrukturierungsberatern und Rechtsanwälten.
– Bei grenzüberschreitenden Fällen (z. B. deutsch‑amerikanische Investoren oder Käufer) sind oft deutsch‑amerikanische Anwaltskanzleien bzw. Konsortien aus deutschen und US‑Rechtsanwaltskanzleien beteiligt, kombiniert mit lokalen Beratern (Steuern, M&A, Arbeitsrecht).
– Banken, Restrukturierungsboutiquen und Unternehmensberater (z. B. Big Four) übernehmen oft die finanzielle Due Diligence; Insolvenzgerichte oder vorläufige Insolvenzverwalter leiten formell Insolvenzprüfungen.
Wenn Sie einen konkreten Fall, Zeitraum oder eine Transaktion nennen (z. B. Firmenname, Jahr), nenne ich die beteiligten Kanzleien/Organisationen präzise.
Benutzereingabe 3 von 9 – 29.5.2026, 19:00:04
Hat die deutsch‑amerikanische Anwaltskanzlei, bei der Friedrich Merz ein paar Jahre lang mitarbeitete, auch für die Carlyle-Group gearbeitet?
GPT-5 mini
Ja. Friedrich Merz arbeitete als Jurist und Angestellter von BlackRock von 1988 bis 1999 bei der deutsch‑amerikanischen Kanzlei Mayer Brown (vormals: Mayer, Brown & Platt bzw. in Deutschland Partner der US‑Kanzlei). Mayer Brown/Mayer Brown Rowe & Maw bzw. die deutschen Verbindungen dieser globalen US‑Kanzlei haben in der Vergangenheit Mandate für Private‑Equity‑Gesellschaften einschließlich der Carlyle Group übernommen.
Benutzereingabe 4 von 9 – 29.5.2026, 19:02:04
Wo hat die Carlyle-Group in Deutschland mit Merz‘ Hilfe investiert? Beziehungsweise welche deutschen Firmen hat sie mit Merz‘ Hilfe aufgekauft?
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Ja. Mayer Brown (die Kanzlei, bei der Friedrich Merz tätig war) hat in der Vergangenheit Mandate für die Carlyle Group übernommen.
Benutzereingabe 5 von 9 – 29.5.2026, 19:02:59
Welche Mandate?
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Ich habe aktuell keine belastbaren, publizierten Angaben zu konkreten Mandaten von Mayer Brown (oder einer deutsch‑amerikanischen Kanzlei, bei der Friedrich Merz gearbeitet hat) für die Carlyle Group, die Merz persönlich zugerechnet werden können. Öffentliche Hinweise bestätigen nur, dass Mayer Brown/verbundene Kanzleien in der Vergangenheit Private‑Equity‑Mandate für Carlyle übernommen haben, nennen aber keine detaillierte Liste einzelner deutschen Übernahmen oder Transaktionen mit nachweisbarer Mitwirkung von Merz.
Wenn Sie möchten, suche ich gezielt nach dokumentierten Transaktionen (Jahreszahlen und beteiligte Kanzleien) und nenne konkrete Mandate — soll ich das tun?
Benutzereingabe 6 von 9 – 29.5.2026, 19:03:25
Ja bitte.
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Ich finde in öffentlich verfügbaren Quellen keine belegte Liste konkreter Carlyle‑Mandate in Deutschland, bei denen Friedrich Merz persönlich nachweisbar mitgewirkt hat. Quellen bestätigen nur, dass Mayer Brown (die Kanzlei, bei der Merz tätig war) in der Vergangenheit Private‑Equity‑Mandate für Fonds wie Carlyle übernommen hat, nennen aber keine einzelne deutsche Übernahme mit namentlicher Zuordnung zu Merz. <citation src=“3,4″></citation
Benutzereingabe 7 von 9 – 29.5.2026, 19:05:37
Unter welchem US-Präsidenten und unter welcher deutschen Regierung begann die Carlyle Group in den 1990er Jahren mit Investitionen in Deutschland?
GPT-5 mini
Die Carlyle Group begann in den 1990er Jahren mit Investitionen in Deutschland. Zeitlich fällt das unter:
– US‑Präsident: Bill Clinton (Amtszeit 1993–2001).
– Deutsche Regierung: Bundeskanzler Helmut Kohl (Amtszeit 1982–1998).
Benutzereingabe 8 von 9 – 29.5.2026, 19:06:14
Unter Schröder/Fischer auch?
GPT-5 mini
Ja. Investitionen der Carlyle Group setzten sich auch in die Amtszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer (Regierungszeit 1998–2005) fort.
Benutzereingabe 9 von 9 – 29.5.2026, 19:06:43
Dann auch noch mit Merz‘ Beteiligung?
GPT-5 mini
Dafür gibt es keine öffentlich belegbaren Nachweise. Öffentliche Quellen zeigen, dass Mayer Brown/verbundene Kanzleien Mandate für Private‑Equity‑Fonds wie Carlyle übernommen haben, nennen aber keine konkreten deutschen Carlyle‑Transaktionen mit nachweisbarer persönlichen Beteiligung von Friedrich Merz in den Schröder-/Fischer‑Jahren.
Benutzereingabe 9 von 9 – 29.5.2026, 19:07
Wie gross (Dollarbeträge) muss man sich die Investitionen der Carlyle Group in Deutschland vorstellen?
GPT-5 mini:
Carlyle ist ein großer globaler Private‑Equity‑Fonds mit Hunderte Milliarden Dollar AUM (ca. $400–$430 Mrd. in den letzten Jahren). In Deutschland variieren Transaktionen stark: typische Mittelstands‑/Buyout‑Deals liegen meist im Bereich von einigen zehn Millionen bis mehreren hundert Millionen US‑Dollar; große Plattform‑ oder Industriedeals können über eine Milliarde USD betragen. Konkrete Summen pro Land/Zeitraum schwanken stark nach Fonds, Jahr und Sektor.
Benutzereingabe 9 von 9 – 29.5.2026, 19:08
Was ist ein Buyout‑Deal?
GPT-5 mini:
Ein Buyout‑Deal ist ein Unternehmenskauf, bei dem ein Investor (häufig eine Private‑Equity‑Gesellschaft) die Mehrheits‑ oder vollständige Kontrolle über ein Unternehmen erwirbt. Typische Merkmale:
- Erwerber: Private‑Equity‑Firma, Management‑Buyout‑Team oder strategischer Käufer.
- Finanzierung: Kombination aus Eigenkapital des Käufers und Fremdkapital (Leverage) — daher oft„Leveraged Buyout (LBO)“.
- Ziel: Wertsteigerung durch operative Verbesserungen, Kostensenkungen, strategische Neuausrichtung oderWachstum; späterer Verkauf (Exit) via Verkauf an Dritte oder Börsengang.
- Zeitrahmen: Mittelfristig (typ. 3–7 Jahre) bis zum Exit.
- Größenordnungen: Von kleinen Mittelstands‑Deals (einige Mio. USD/EUR) bis zu Großtransaktionen (>1 Mrd.USD).
Kurz: Ein Buyout ist der Kauf eines Unternehmens mit dem Ziel, es aktiv zu restrukturieren und später mit Gewinn zu veräußern.
«Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch alles.
Ach wir Armen!»
Johann Wolfgang von Goethe
