Presseerklärung der Ärzte für das Leben zur Meldung, dass das niederländische Kabinett Überlegungen anstellt, medizinische Suizidbeihilfe zu erlauben für gesunde Menschen, die des Lebens überdrüssig sind 

Münster, 14. Oktober 2016 Prof. Dr. Paul Cullen

Der Verein „Ärzte für das Leben“ ist über Meldungen aus den Niederlanden, dass die dortige Regierung Überlegungen anstellt, Suizidbeihilfe bei „älteren“ gesunden Menschen, die des Lebens überdrüssig sind, zu erlauben, zutiefst bestürzt. „Besonders beunruhigen “sagte Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins, „muss der Hinweis in einem Brief von Gesundheitsminsterin Edith Schippers und Justizminister Ard van der Steur an das niederländische Parlament, dass der „Todeshelfer“ einen „medizinischen Hintergrund“ haben soll. Hier wird die Entwicklung sichtbar, vor der wir und viele andere im Vorfeld der Gesetzgebung zur Suizidbeihilfe letztes Jahr in Deutschland gewarnt haben. Ist das Recht auf Leben grundsätzlich in Frage gestellt, so brechen nach und nach alle Dämme und es gibt keinen Halt mehr“. Als „zynisch und völlig praxisfern“ bezeichnete Cullen der Hinweis im Schreiben der Gesundheitsministerin, dass „einsame Menschen oder solche mit einer Depression“ von der neuen Regelung ausgenommen werden sollen.

 

V. i. S. d. P. und Kontakt: Prof. Dr. Paul Cullen, Vorsitzender «Ärzte für das Leben e. V.»

E-Mail: p.cullen@aerzte-fuer-das-leben.de

 

Über  der Verein „Ärzte für das Leben“

«Ärzte für das Leben e. V.» ist eine seit 1991 bestehende nicht-konfessionelle und unabhängige Gemeinschaft von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich für das Leben von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod und für die bedrohte Freiheit des Arztberufs einsetzt. Der Verein wird ausschließlich durch Spenden und die Beiträge seiner Mitglieder unterstützt.

Autor

Prof. Dr. Paul Cullen

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