Zur Psychodynamik des assistierten Suizids – Funktion und Bedeutung des «Assistenten»

Moritz Nestor


    


Der assistierte Suizid dominiert den heutigen öffentlichen Diskurs als Akt der «Hilfe» zur «Selbstbestimmung» im Sinne einer absolut gesetzten Autonomie. Er wird als Gegensatz zum Sterbelassen und als der alternativlos bessere Weg der «Erlösung» moralisch überhöht, und als vernünftige, tolerante Haltung der Offenheit und des Respekts vor dem Patienten, ja als Lösung vieler Probleme verherrlicht. Kritische Stimmen werden als «unbarmherzig», «emotional», «moralisierend» und «Dogmatisieren» diskreditiert. Der bekannte niederländische Euthanasie-Aktivist Piet Admiraal nannte Kritiker 1993 in Zürich «störrisch, arrogant oder unflexibel» und mit einem «ernsten Mangel an Vortrefflichtkeit» ausgestattet.

Dieses ideologische Polarisieren lenkt davon ab, dass es keine medizinische Indikation für den assistierten Suizid gibt (Giovanni Maio).[1] Nicht aus einer einzelnen Diagnose im Rahmen eines Krankheitsbildes heraus, aber auch nicht aus seelischen oder physischen Zuständen. Der assistierte Suizid stammt vor allem aus der angloamerikanischen Philosophie des Utilitarismus, für dessen prominenten Akteur Peter Singer das «Leben eines neugeborenen Kindes weniger wert (ist) als das eines ausgewachsenen Schweins.»[2] Singers Kollegin Helga Kuhse sagt, Menschen, die das Leben schützen, litten allgemein unter der «Fehlvorstellung, dass der Wert des menschlichen Lebens ´im Leben selbst´ liegt».[3] Diese Ideologie der Lebenswert-bzw. Lebensunwert-Abschätzungen wurde ab den Siebzigerjahren von aussen in die Medizin «hineingeschoben».

Der «Helfer» beim assistierten Suizid gilt heute im herrschenden gesellschaftlichen Diskurs als bloss reaktiv Ausführender des Suizidenten. Deshalb nenne ich ihn hier einen ‘Assistenten’. Was das interpersonale Geschehen zwischen diesen beiden Personen betrifft, so wird nur vom Suizidenten gesprochen: als ob die «Tatherrschaft» allein bei ihm liege; als ob der Assistent handeln könne, ohne den Suizidenten zu beurteilen und ohne mit seinem Handeln eine Wirkung auf den Suizidenten zu haben und schliesslich als ob der Assistent keine Mit-Ursache beim Töten sei. Der Assistent tritt auf, als würde er – frei nach Watzlawick – sich verhalten, ohne sich zu verhalten. So werden seine Bedeutung und seine Funktion aus dem (kritischen) Diskurs herausgehalten.

Im Gegensatz zu früher spielen sich die heutingen assistierten Suizide nicht nur in einem individuellen interpersonalen Prozess von Übertragung und Gegenübertragung ab, das auch. Sie entspringen aber nach Giovanni Maio «nicht einfach der inneren Persönlichkeit. Sie müssen zugleich als Reaktion, als Widerspiegelung jener Signale gesehen werden, die der Mensch von der Gesellschaft erhält.»[4]

Heute sind Assistent und Suizident Geschöpfe einer Kultur, die seit Jahrzehnten den Suizid als Freiheit und «Erlösung» idealisiert und verherrlicht hat und ihn dadurch im «objektiven Geist» unserer Kultur als positives Rollen- und Identifikationsmodell verankert hat. Wir sind immer «Schöpfer und Geschöpf» der Kultur.[5] Am Anfang unseres Lebens steht «der in die Gesellschaft verflochtene und sich durch sie uns auferlegende und uns durchziehende objektive Geist».[6] Diesen übernehmen wir,

«zusammen mit allem übrigen Kulturbesitz, als eine in unserer Gemeinschaft tradierte, allen gemeinsame [Wahrheit]. Wir Menschen können uns in der Regel nicht als losgelöst von der Kultur betrachten, weil wir uns nie losgelöst von unserer Kultur ‘gekannt’ haben.» [7]

Die bereits in jungen Jahren – in einem Prozess des «Beobachtungslernens durch Identifikation» – verinnerlichten kulturellen Ideale sind ebenso wie individuellen neurotischen Anteile im Seelenleben des Assistenten dafür verantwortlich, warum der Assistent sich verpflichtet, genötigt oder gar gezwungen fühlt, einem Suizidenten Gift hinzustellen.

Bandura[8] hat gezeigt, wie idealisierende und aufreizende mediale Darstellungen und Schilderungen Handlungsmuster anbieten, die in vergleichbaren Situationen vom Rezipienten modelliert umgesetzt werden können. Und zwar, wenn er sich mit dem beobchtetem als erfolgreich dargestelltem Verhalten identifizieren kann. Dies auch in einem gesellschaftlichen Klima, in dem schutzbedürftige vulnerable Menschen nahezu ungeschützt flächendeckenden Massenprodukten der elektronischen Medien ausgesetzt werden, die durch Idealisierung und Heroisierung des Suizids[9]im Sinne einer Freiheit, die Gefahr der Nachahmungen potenzieren.

Der kulturelle Wandel in der Auffassung vom Suizid hin zum «erlösenden» «Freitod» hat mehrere Generationen bereits geprägt, die heute in gesellschaftlicher Verantwortung stehen und von denen für viele – der Tendenz nach – der «Freitod» zum Wertebestand einer «modernen» säkularen Gesellschaft gehört. In den Niederlanden, dem «Kernland» der neuen «Euthanasie» sind es seit Ende der Siebzigerjahre bald ein halbes Jahrhundert. In der Schweiz seit 1993 dreissig Jahre.

Dieses ‘Lernen am Modell’ und der Wandel in der kulturellen Auffasung vom (assistierten) Suzid lassen sich nicht annähernd mit der Kategorie der «Freiverantwortlichkeit» erfassen: Weder die hochgradig unbewussten interpersonalen Dynamiken noch die Prägungen durch kulturelle (Vor)Bilder. In diesem multifaktoriellen geschichtlichen Geschehen verstricken sich Menschen in emotionalen Abhängigkeiten. Ihre rationalen Fähigkeiten werden allmählich starr, bis sie sich schliesslich in den Dienst des Tötens stellen, nachdem das Gewissen durch «tödliches Mitleid» überwunden ist, wie dies der kürzlich verstorbene deutsche Psychiater Klaus Dörner in seinem gleichnamigen Buch nennt.[10]

Bei einem Suizid ohne Assistenz vollzieht ein Unglücklicher allein an sich selbst seine eigene Tötung. Bei einem assistierten Suizid beeinflussen sich zwei Menschen wechselseitig, bis die von beiden aktiv bejahte und durch sich ergänzendes Handeln herbeigeführte Tötung des einen zustande kommt. In diesem Prozess

«akzeptiert [der Assistent] das Urteil des Patienten über die Wertlosigkeit seines Lebens, vollzieht es aber nicht selbst.»[11]

Der Assistent geht nicht wie bei der Tötung auf Verlangen aktiv gegen den Körper des Suizidenten vor. Aber er kann sich nicht nicht verhalten. Er handelt zunächst innerlich, indem er das Urteil des Suizidenten akzeptiert, sich zu eigen macht. Was er nicht täte, wenn er den Suizidenten für lebenswert hielte. Wobei er vergisst, dass «es so etwas wie Wert oder Unwert nur unter der Voraussetzung von Leben geben kann.»[12] Bis zu dieser Perspektiv-Übernahme durch den Assistenten lässt diesen sein Gewissen zögern, denn er weiss, was Gift ist. Der assistierte Suizid, schreibt Martin Teising,

«setzt voraus, dass der Helfer sich mit dem Suizidenten identifiziert […] Wer beim Suizid hilft, führt eine unumkehrbare Entscheidung herbei, hilft beim Töten, beim Auslöschen eines Lebens. Übersehen wird, dass die Helfer damit […] zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterscheiden müssen. Nur wenn sie zu einem mit dem Suizidwilligen übereinstimmenden Ergebnis kommen, nämlich, dass sein Leben nicht mehr lebenswert ist, können sie vor ihrem Gewissen bestehen. Es ist eine Illusion, dass Suizidhilfe ohne eine solche Wertung aufseiten des Helfers ausgeübt werden könnte. Aus der deutschen Geschichte wissen wir, wohin die Differenzierung zwischen lebenswertem und unwertem Leben führen kann.»[13]

Der Assistent überwältigt sein Gewissen in einem inneren Dialog, indem er seine Scheu vor dem Töten damit beruhigt, er begehe diese aus Mitleid – Dörners «tödliches Mitleid».[14] Nun kann er zum äusseren Handeln schreiten: Das Gift hinstellen.

Töten aus Mitleid ist eine inkosistente und in sich widersprüchliche Handlung. Das Gift bezweckt das Töten. Mitleid aber verbindet einen Menschen «mit der ganzen lebenden Welt», wie Solowjew sagt.[15] Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Zum Töten passst aber das Urteil des Assistenten, dass das Leben das Suizidenten keinen Wert habe.

Das Gift hinzustellen ist dem Assistenten unangenehm, wenn er ehrlich zu sich ist. Erst recht vermeidet er es, sein an unselige Zeiten erinnerndes Lebensunwert-Urteil, (allzusehr) ins Bewusstsein dringen zu lassen.

Redet er sich aber ein, er stelle das Gift aus Mitleid hin, heiligt er damit die ihm zuvor unangenehm erschienene Tötung, die er auch bezweckt. Er sieht sie jetzt als «Erlösung», was ihn subjektiv vom moralischen Druck befreit. Das missbrauchte Mitleid überhöht die Tötung moralisch und heroisiert sie, und er verhält sich konform mit dem medialen Mainstream, welcher den assistierten Suizid verherrlicht. Wie der Anästhesist bei einer Operation den körperlichen Schmerz betäubt, so betäubt das missbrauchte Mitleid im Assistenten den seelischen «Schmerz», den das unangenehmen Wissens in ihm erzeugte, das durch das Gift, das er hinstellen würde, dem Auslöschen eines Menschen dienen würde. Das Mitleid verwandelt sich in dem Assistenten in einen «guten Grund», der dem Assistenten von einer Gesellschaft angeboten wird, die den «Freitod» verherrlicht.

Der Assistent wird sowohl vonseiten der Gesellschaft als auch vonseiten des Suizidenten unter Druck gesetzt, die Tötung als «Erlösen» umzuwerten. Es droht ihm sonst der Vorwurf der Herzlosigkeit. Das betäubende Mitleid rettet den Assistenten vor dem drohenden Schuldgefühl, an einer Tötung beteilligt zu sein, und flösst ihm so etwas wie die heere Gewissheit ein, dass die Tötung als «menschliche» Tat geboten sei. Ja, sie bietet ihm nun an, sich selbst als «Retter» zu überhöhen, der in Interviews «bekennen» darf, er habe ein Tabu mutig gebrochen und «geholfen». Er schiesse ja schliesslich nicht mit einem Gewehr um sich, rechtfertigte ein niederländischer Euthanasiearzt sich vor laufender Kamera. Freilich kehrt sich der ganze Vorgang irgendwann nach dem Töten unerbittlich gegen den Assistenten. Damit ist er aber alleine gelassen.

Menschen mit einer submissiven Neigung zur Konformität, die gerne «in Harmonie» leben und schwer Nein sagen können, identifizieren sich «lieber» mit dem Tötungswunsch eines Leidenden, wenn sie mit dessen Drängen oder Vorwürfen konfrontiert werden, wie zum Beispiel Franz Kafkas Freund Klopstock, als Kafka diesen drängte: «Sie haben es mir immer versprochen, seit vier Jahren. Sie quälen mich, haben mich immer gequält. Ich rede nichts mehr mit Ihnen.» «Töten sie mich, oder Sie sind ein Mörder!» [16] Viele Menschen halten den Anblick von Leiden nicht aus, und sind «mit schwer erträglichen Ohnmachtsgefühlen und Ängsten, später im eigenen Sterbeprozess selbst hilflos ausgeliefert zu sein, konfrontiert, was zur Identifikation mit dem Sterbewunsch führen kann.»[17]

Bei einem assistierten Suizid handelt also ein Assistent komplementär zum Handeln des Suizidenten aktiv auf dessen Tötung hin: Er stellt Gift hin in dem Wissen und mit der Absicht, dass dadurch die Tötung zustande kommen soll. Womit er «den fehlenden, aber entscheidenden Rest an Gewalt dazugibt.»[18] Beim assistierten Suizid handelt es sich also, genau betrachtet, um eine Tötung, die zwei Menschen in Kooperation vollenden: aus einem gemeinsam geteilten Motiv heraus, aber in komplementären Teilhandlungen. Man sollte also eigentlich statt ‘Suizid’ besser von ‘Commonzid’ (engl. common = gemeinsam) sprechen.

Zum «lebensunwerten Leben»: Die Beziehungsdynamik zwischen suizidalen Menschen und Suizid-Assistenten ist historisch schwer belastet durch die NS-Euthanasie. Aus dem Jahr 1940 stammt der Entwurf eines «Gesetzes über die Sterbehilfe bei unheilbar Kranken».[19] Dessen Paragraf eins lautet:

«Wer an einer unheilbaren, sich oder andere stark belästigenden oder sicher zum Tode führenden Krankheit leidet, kann auf sein ausdrückliches Verlangen mit Genehmigung eines besonderen Arztes Sterbehilfe durch einen Arzt erhalten.»

Paragraf zwei lautet:

«Das Leben eines Kranken, der infolge unheilbarer Geisteskrankheit sonst lebenslänglicher Verwahrung bedürfen würde, kann durch ärztliche Massnahmen, unmerklich für ihn, beendet werden.»

Das «lebensunwerte Leben» war allerdings vor den Nazis schon Thema in der angloamerikanischen Eugenik, der mitteleuropäischen «Rassenhygiene» und auch in anderen Strömungen. Man kann, von sehr unterschiedlichen Ideologien her kommend, zur Konstruktion eines «lebensunwerten Lebens» gelangen. Nicht nur vom eugenisch rassischen Narrativ der Nazis.[20] Ich denke zum Beispiel an Lenin, der den Klassenfeind als «Ungezifer» und «Parasiten»[21] entmenschlichte, an Mao, Stalin, Pol Pot, Idi Amin und viele andere – jeder politischen Couleur. Das spiegelt sich immer auch in den Einzelmenschen.

Die Auseinandersetzung um den assistierten Suizid kann von der Geschichte nicht abstrahieren. Sie muss sich der historiuschen Parallelen ehrlich stellen, aber auch die Unterschiede herausarbeiten.

 

Vortrag auf dem Expertenworkshop des D-A-CH Forums Suizidprävention und assistierter Suizid
07. – 09. Juni 2024, Christopheros Akademie, LMU Klinikum München:
«Beziehungsgestaltung und Herausforderungen in den Institutionen»

 


 

Literatur

Bandura, Albert. Lernen am Modell. Stuttgart 1976

Bandura, Albert. Sozial-kognitive Lerntheorie. Stuttgart 1991

Binding, Karl; Hoche, Alfred. Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens. Ihr Maß und ihre Form. Leipzig 1920

Dörner, Klaus. Tödliches Mitleid. Zur Frage der Unerträglichkeit des Lebens – oder: Die Soziale Frage: Entstehung – Medizinisierung – NS-Endlösung – heute – morgen. Gütersloh 1988 [Neuauflage 2002]

Fuchs, Thomas; Lauter H. Der Fall Chabot. Assistierter Suizid aus psychiatrischer Sicht. Überarbeitete Fassung eines auf dem Kongress der DGPPN am 18.09.1996 in Düsseldorf gehaltenen Vortrags. In: Nervenarzt 1997/68:878–883

Götze, Paul. Aspekte zur Psychodynamik des assistierten Suizids. In: Küchenhoff, Joachim und Teising, Martin (Hg.). Sich selbst töten mit Hilfe anderer. Kritische Perspektiven auf den assistierten Suizid. Giessen 2022, S. 141-157

Höhl, Rebekka. Medizinethiker Maio: Eine Indikation für den assistierten Suizid gibt es nicht. Vortrag am auf dem DGIM-Kongress Wiesbaden. Ärztezeitung vom 15. April 2024

Kaminski, Andrzej J. Konzentrationslager 1869 bis heute. Zürich 1990

Krause Landt, Andreas; Bauer, Axel W.; Schneider, Reinhold. Wir sollen sterben wollen. Todes Helfer. Über den Selbstmord: Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss. Warum der Staat mit dem neuen Paragraphen 217 StGB die Mitwirkung am Suizid fördern will. Manuscriptum 2013.

Küchenhoff, Joachim und Teising, Martin (Hg.). Sich selbst töten mit Hilfe anderer. Kritische Perspektiven auf den assistierten Suizid. Giessen 2022

Kuhse, Helga. Warum Fragen der aktiven und passiven Euthanasie auch in Deutschland unvermeidlich sind. In: Hegselmann, Rainer (Hrg.) Zur Debatte über Euthanasie. Frankfurt 1992, S. 51–70

Landmann, Michael. Der Mensch als Schöpfer und Geschöpf der Kultur. München 1961

Lefkowitz, M. M.; Eron, L. D.; Walder, L. O. und Huesmann, L. R. Growing Up to Be Violent. A Longitudinal Study of the Development of Aggression. New York 1977

Memorandum der DPV zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtsurteils über den assistierten Suizid. In: Küchenhoff, Joachim und Teising, Martin (Hg.). Sich selbst töten mit Hilfe anderer. Kritische Perspektiven auf den assistierten Suizid. Giessen 2022, S. 73-81

NASPRO. Empfehlungen zur Berichterstattung über Suizide, 2022. In: naspro.de

Roth, Karl Heinz (Hg.). Erfassung zur Vernichtung. Berlin 1984

Singer, Peter. Praktische Ethik. Stuttgart 1984

Singer, Peter. In: «Nicht alles Leben ist heilig». Philosoph Peter Singer über den moralischen Status von Embryonen, das Lebensrecht von Neugeborenen und die Revolution der westlichen Ethik. In: SPIEGEL 48/2001

Solowjew, Vladimir. The Justification oft he Good: An Essay on Moral Philosophy. Englische Übersetzung von N. A. Duddington 1918

Spaemann, Robert und Fuchs, Thomas. Töten oder sterben lassen? Worum es in der Euthanasiedebatte geht. Freiburg, Basel, Wien 1997

Teising, Martin. Zur Entstehungsgeschichte der Diskussion um den assistierten Suizid. In: Küchenhoff, Joachim und Teising, Martin (Hg.). Sich selbst töten mit Hilfe anderer. Kritische Perspektiven auf den assistierten Suizid. Giessen 2022, S. 13-21

 

 

Anmerkungen

[1] Maio, 2024
[2] Singer, 1984, zit. n. Spaemann und Fuchs, 1997, S. 12. Vgl. auch: Singer, 2001
[3] Kuhse, 1992, S. 58
[4] Maio, 2016
[5] Landmann 1961, S. 9
[6] Ebd., S. 10
[7] Ebd.
[8] Vgl. Bandura, 1976, 1991. Vgl. auch: Lefkowitz, 1977
[9] Vgl. NASPRO, 2022
[10] Dörner, 1988
[11] Fuchs & Lanter, 1997, S. 880. Vgl. auch Fuchs in Spaemann, 1997, S. 82ff.
[12] Spaemann und Fuchs, 1997, S.  S. 16
[13] Teising, 2022, S. 17.
[14] Dörner, 1988
[15] Solowjew, S. 28ff. und S. 59-77
[16] Götze, 2022, S. 146
[17] Memorandum der DPV, 2022, S. 80
[18] Werbetext zu Krause Landt et al. 2013
[19] Roth, 1984, S. 177
[20] Vgl.Binding und Hoche, 1920
[21] Lenin, zitiert nach Kaminski, 1990, S. 74

Autor

Moritz Nestor, Psychologe

Weiterempfehlen